realisierte Projekte
- lasergestütztes Abtragen von Funktionsschichten auf Fahrzeugscheiben
- Hochleistungsdiodenlaser autom. Montage inkl. Prozesskontrolle
- 3D-Mikrostrukturierung von Werkstoffen mittels Laserstrahlung und bildbasierter Abtragsregelung
- autom. Qualtiätsüberwachung bei der Floatglasproduktion von Flat Panel Displays
- Prozessoptimierung, Lebensdauer- und Klimateststände für die OLED-Produktion
- Produktionslinienoptimierungen für Solarzellen
- Defekterkennung in Silizium-Wafern, -Ingots und -Blöcken
- Druckmaschinen- und Prozessentwicklung für metallische Tinten
- Photolumineszenz-Systeme zur Solarmodulinspektion
- Etablierung von Workflowmanagementsystemen
- Einführung von standortübergreifendem Projektmanagement
- Change-Management und Fertigungs‑re‑organisation (Medtech)
- Bildverarbeitung für Pick- & Place Systeme von ungeordneten Kleinteilen (Griff in die Box)
- Bildverarbeitung: Fehlererkennung in Filtergeweben
- Bildverarbeitung: Schweißnahtkontrolle von Verpackungen für Sterilgüter
- Prognosemodelle zur vorausschauenden Maschinenwartung (Predictive Maintenance)
- techn. Beratung / Machbarkeitsstudie Teileinspektion
- Stabilisierung Herstellung v. Baugruppen
- Verbesserung Befüllung von Messuhren
- ...
Weil es so schön war: Wo geht die Post hin?
Schon mal so über Geschäftsprozesse nachgedacht?
Diese Frage kam innerhalb eines Projekts auf und war ein wichtiger Zündfunke für eine ganze Kette von Veränderungen.
Niemand hatte auf dem Schirm, . . .
- welche Wege eine Rechnung wirklich durch die Büros nimmt.
- wie sehr die Arbeit Einzelner, aber auch der Erfolg von ganzen Projekten leidet, wenn Rechnungen nicht zeitnah genug weitergereicht werden.
- dass der bisherige teil-digitale Workflow in Wirklichkeit ineffizient ist, weil Mitarbeiter nicht in "Realtime" reagieren, sondern dann wenn sie dazu kommen.
- dass Abteilungen auch dbzgl. übergreifend - quasi auf dem kurzen Dienstweg - noch viel besser als bisher - miteinander arbeiten können.
Der überarbeitete Workflow gehört unserem Kunden.
Nur soviel sei gesagt,vorher:
Es kam vor, daß eine Rechnung bis zu 3 Wochen intern unterwegs war, ehe die Zahlung freigegeben und veranlaßt war.
Mehrere Lieferanten waren "not amused" und relativ unflexibel im alltäglichen Umgang mit der Einkaufsabteilung unseres Kunden.
Nachher gab es unaufgefordert - ohne Lieferantenbefragung - positive Feedbacks und gute Bewertungen von Lieferanten. Die Kollegen im Einkauf schafften ihre Arbeit schneller mit weniger Reibung und mit weniger Stress. "Es läuft endlich wie geschmiert", so die Rückmeldung bei Projektabschluß.
Ein paar Stichpunkte:
- Die Einbindung der Mitarbeiter auf Augenhöhe, mit Respekt vor der von ihnen geleisteten Arbeit, ist ein entscheidender Faktor.
- Eine "interdisziplinäe" Zusammensetzung der Projektteams muß gelebt werden, sonst bringt das alles nichts.
- Team-Events sind prima, garantieren aber nicht zwangsläufig ein gutes Miteinander im Arbeitsalltag.
- Erst wenn sowohl jeder Einzelne für sich in seiner Rolle verinnerlicht, welchen wichtigen Beitrag er zum Gelingen des Ganzen leistet,
- als auch die Gruppe sich als komplexes Getriebe in einem F1-Bolliden begreift,
- erst dann verändert sich etwas.
Übrigens:
Geplant war das alles nicht, das Thema poppte im Rahmen eines Projekts zur automatisierten Prüfung von Komponenten bei einem Zulieferer für Automobilteile auf!!